Gasballon
10 Tage nach dem ersten Heissluftballon 1783 stieg (auch in Frankreich) der erste Gasballon in die Luft. Auch bei einem
Gasballon kommt das Prinzip "leichter als Luft" zur Anwendung. Beim Gasballon wird aber der Auftrieb durch ein
leichteres Gas als Luft erreicht (Wasserstoff oder Helium). Damit der Ballon nicht unkontrolliert steigt, hat man beim Start
200 -300 kg ganz feinen Sand dabei. Sinkt der Ballon, schüttet man etwas Sand aus und der Ballon steigt wieder.
Zum Sinken betätigt man ein Ventil und lässt etwas Gas entweichen.
Beim traditionellen Gasballon ist die Ballonhülle in einem Netz gefangen, an welchem, ca. 5m unter der Hülle, der Korb hängt. Die neueste Generation sind netzlose Hüllen, bei denen der Korb an Traggurten hängt, die in die Ballonhülle eingeschweisst sind. Der Korb ist wie beim Heissluftballon aus Weidengeflecht.
Generell : Der Ballon geht mit dem Wind - er ist nicht steuerbar. Aber durch Ausnützen der verschiedenen Strömungsrichtungen in der Höhe kann man die Richtung des Ballons beeinflussen.